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Internet-Reiseführer
"Cuba erleben". Herausgeber: Web Travel Guide
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Ausgabe
vom
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Das Land >> Flora
Der spanische Missionar und Chronist Bartolome de
las Casas berichtet, man habe, damals zur Zeit der Eroberung durch
die Spanier, über die ganze Insel im Schatten der Bäume wandern können.
Heute fällt auf der grössten der Karibikinseln jedoch auf,
dass nur relativ wenig Wald vorhanden ist.
Die 11 Mio. ha Waldgebiet, die damals die Insel begrünten, wurden
jedoch bis zum Jahr 1900 um die Hälfte reduziert. Heute sind nur noch
18 % der Insel mit Wald bedeckt. Die systematische Abholzung begann
schon mit den Spaniern und hält bis heute an.
Palmenstrand
in Varadero |
Trotzdem verfügt Cuba auch heute noch über eine
reiche Pflanzenwelt und keine andere Antilleninsel kann sich einer
gleich vielfältigen Flora rühmen. Über 8000 Pflanzen werden gezählt.
Dazu beigetragen haben einerseits das fruchtbare Schwemmland, das
der Golf von Mexiko an der Insel ablagerte und andererseits die Pflanzensamen,
die Seevögel vom Amerikanischen Kontinent auf die Insel getragen haben.
Zuckerrohrfelder |
Auf der ganzen Insel vertreten ist die weit
aufragende Königspalme (Roystonea regia), der Nationalbaum Cubas.
Deren Holz, Rinde und Palmwedel werden zu Möbel, Dächern oder Flechtarbeiten
weiterverarbeitet. Aus den Fasern des 25m hohen Guanabaums, der nur
auf Cuba existiert werden Hüte geflochten, die oft auf Märkten angeboten
werden.
Ein wichtiger Wirtschaftsfaktor sind die etwa 24 Arten von Edelhölzern,
die es auch heute noch auf Cuba gibt. Der ganze tropische Blütenzauber
entfaltet sich zu Beginn der Regenzeit.
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