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Internet-Reiseführer
"Cuba erleben". Herausgeber: Web Travel Guide
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Ausgabe
vom
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Das Land
Cuba, die grösste Insel der Antillen, liegt direkt
am Golfstrom zwischen dem nördlichen und südlichen Teil des amerikanischen
Doppelkontinents am Eingang des Golfes von Mexiko. Im Norden ist sie
180 km von Florida entfernt, im Süden 140 km von Jamaika, im Westen
210 km von der mexikanischen Halbinsel Yucatan und im Osten 77 km
von Haiti.
Diese geografisch zentrale Lage hat die Insel seit jeher begünstigt.
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Die Insel ist 1250 km lang und zwischen 31 und 191
km breit. Dazu gehören 4 Inselgruppen: Los Colorados, Sabana-Camaguey,
Jardines de la Reina und Los Canarreos.
Alexander von Humboldt hat den Umriss der Insel mit einem Krokodil
verglichen. Als Eidechse, grün und lang, beschrieb sie der cubanische
Nationaldichter Nicolas Guillen in einem Gedicht.
Ein Viertel des Landes ist gebirgig. Die höchste Bergkette, die Sierra
Maestra, erreicht am Pico Turquino knapp 2000m. Die Bergregionen sind
von grosser Bedeutung für die cubanische Wirtschaft, denn in den mittleren
Höhenlagen wird zumeist Kaffee oder Tabak angebaut. Die höheren Bergregionen
werden für den Abbau von Schwermetallen genutzt. Über 200 Flüsse,
von denen keiner länger als 250 km ist, bewässern und begrünen das
Land.
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Hier in den weiten Tallandschaften können jedoch selbst kleine
Flüsse mangels schnellem Ablauf grosse Überschwemmungen
während der Regenzeit hervorrufen.
Um dieser Wasserflut Einhalt zu gebieten, und um das kostbare Gut
als Trinkwasser nutzen zu können, wurden einige Stauseen von beachtlicher
Grösse angelegt. In anderen Regionen macht man sich die Wassermassen
auf andere Art und Weise nutzbar, indem Reisbau betrieben wird. Besonders
an der etwas steileren Nordküste sind die Flussmündungen stark versumpft
und von Mangrovenwäldern bewachsen.
Den Namen "Zuckerinsel" brachte Cuba der Zuckerrohranbau
ein, den man fast überall sehen kann. Ein guter Boden und warmes
Klima garantieren hier nämlich gute Ernten.
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